Winterdepression Depressionen und Burnout - syndrom und symtome

Dieser Blog behandelt das Thema Depressionen und Burnout - Syndrom.

Welche Symptome deuten auf Depressionen hin ? Welche Formen der Depressionen gibt es ? Welche Selbsthilfe Maßnahmen kann man ergreifen ? Diesen und anderen Fragen wird nachgegangen.

Hinweis:

Der Inhalt dieses Blogs dient lediglich der Information und dem Erfahrungsaustausch. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt auch keinen Gang zum Arzt oder Psychologen.

Depression

Depressionen sind in unserer industrialisierten Gesellschaft sehr verbreitet. Die Erkrankten leiden unter einer anhaltenden Niedergeschlagenheit, aus der sie sich in der Regel nicht alleine befreien können. Im Gegensatz zu  einer depressiven Verstimmung, handelt es sich bei einer Depression um eine psychische (manchmal auch körperliche) Erkrankung die auch vollkommen unabhängig von äußeren Umständen auftritt. Eine depressive Verstimmung bessert sich in der Regel meist nach einer gewissen Zeit von selbst, eine depressive Erkrankung hingegen  muss behandelt werden. Die Symptome  sind sehr vielseitig und werden zu bestimmten Tageszeiten als besonders belastend beschrieben. Oft wird die Depression morgens als schlimmer empfunden als Abends. Man spricht dann im Allgemeinen Vom sogenannten „Morgentief“.
Oft scheuen sich die Erkrankten über ihre Depressionen zu sprechen und Hilfe aufzusuchen. Dabei handelt es sich bei Depressionen um eine der häufigsten Krankheiten überhaupt. Alleine in Deutschland gibt es über vier Millionen Betroffene.

Depressive Störung


Was ist eine Depressive Störung ?

Depressionen sind sehr vielschichtig und fast jeder Mensch hatte bereits depressive Symptome wie Antriebslosigkeit, Traurigkeit oder Niedergeschlagenheit. Es ist durchaus normal, auf Enttäuschungen, Verletzungen und Verluste (z. B. Arbeitsplatz, Partner) mit einer depressiven Verstimmung zu reagieren. Diese ist im Allgemeinen nur vorübergehend und hat meist einen bestimmten Anlass. Wenn die Symptome einer Depression allerdings eine bestimmte Dauer und Intensität überschreiten spricht man von einer behandlungsbedürftigen depressiven Störung.
Vor allem in unserer industrialisierten und schnelllebigen Gesellschaft sind Depressionen sehr verbreitet. Sie ziehen sich durch alle Gesellschaftsschichten und sind unabhängig vom Geschlecht, Alter und sozialem Stand. Die depressive Störung kann sich in vielen körperlichen und psychischen Symptomen äußern die der Erkrankte anfangs oft nicht direkt einer Depression zuordnet. Wenn der Leidensdruck jedoch zunimmt und die Niedergeschlagenheit, Trauer und innere Leere zum Dauerzustand wird, beginnen die meisten Menschen sich mit dem Thema Depression zu beschäftigen. Es ist schwierig aus dem Kreislauf der Depressionen heraus zu kommen da meist viel zu schnell Medikamente verabreicht werden die dann wiederum Nebenwirkungen hervorrufen. Es gibt verschiedene Selbsthilfe Maßnahmen die bei leichten und mittleren Depressionen sehr hilfreich sein können und nicht unbedingt einer Einnahme von Antidepressiva bedürfen.

Depressive Verstimmung

Habe ich Depressionen oder eine depressive Verstimmung (oft Winterdepression / Januar - Depression) ?
Depressive Verstimmungen sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Jeder Mensch kennt Stimmungstiefs, oft sind diese kurzfristiger Natur und haben meist einen bestimmten Anlass. Dieses Gefühl ist in vielen Fällen eher als depressive Verstimmung zu bezeichnen. Im Gegensatz zu den krankhaften Depressionen kann man bei einer depressiven Verstimmung davon ausgehen, dass diese nach einer gewissen Zeit wieder verschwindet. Bei depressiven Verstimmungen kann es sich um saisonal bedingte Depressionen handeln die meist in der dunklen Jahreszeit auftreten. Oft tritt die depressive Verstimmung in Form einer Winterdepression auf und ist im Herbst/Winter besonders stark. In den meisten Fällen bildet sich diese Form der Depression im Frühjahr wieder vollständig zurück. Die Symptome einer depressiven Verstimmung sind meist Schlafstörungen, Lustlosigkeit, schlechte Laune, Müdigkeit und Freudlosigkeit. Körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Nervosität und Magen-,Darmprobleme können auch Anzeichen einer depressiven Verstimmung sein. Entgegen wirken kann man einer depressiven Verstimmung, indem man sich ausreichend bewegt und regelmäßig Sport treibt. Am besten tut man dies im Freien um eine ausreichende Lichtzufuhr zu gewährleisten. Alternativ zum natürlichen Licht kann man auch künstliche Lichtquellen benutzen um einer Unterversorgung von Licht während der dunklen Jahreszeit entgegen zu wirken. In manchen Fällen depressiver Verstimmung können Lavendelöl - Präparate hilfreich sein.


Siehe auch Artikel Winterdepression

Major Depression - Endogene Depression

Die „Major Depression“ (Vorherrschende Depression) ist häu­fig anlagebedingt und der Betroffene fühlt sich phasenweise sehr schlecht. Früher wurde die Major Depression auch als endogene Depression bezeichnet. Diese schwere Form einer Depression kann man anhand eines Testes feststellen.
Gemäß Diagnose Manual DSM IV spricht man von einer Major Depression, wenn mindestens 5 der nachfolgenden Symptome innerhalb von 2 Wochen dominieren und eine Veränderung der vorherigen Leistungsfähigkeit besteht.

- vermehrtes Schlafbedürfnis oder Schlaflosigkeit über den gesamten Zeitraum

- Niedergeschlagenheit und depressive Stimmung (innere Leere, Trauer ) an fast allen Tagen
 
- Ruhelosigkeit und/oder Antriebslosigkeit an nahezu allen Tagen

- verminderte Freude oder  Interessenverlust an allen bzw. fast allen Aktivitäten an den meistenTagen

- Zu- oder Abnahme von Körpergewicht durch gesteigerten Appetit oder Appetitlosigkeit

- Antriebslosigkeit und/oder Müdigkeit an fast allen Tagen

- Gefühl von Wertlosigkeit und unangemessene Schuldgefühle während der meisten Zeit

- verringerte Entscheidungsfähigkeit und/oder Konzentrationsschwierigkeiten an den meisten Tagen

- Selbstmordgedanken, Todesphantasien

Sollten die vorgenannten Symptome nicht durch Einnahme von Drogen oder Medikamenten bzw. durch eine Trauer oder durch Verlust (Arbeitsplatz, Partner etc.) ausgelöst worden sein, könnte es sich um eine Major Depression handeln. Eine Diagnose hierzu sollte ein Psychologe oder Arzt stellen.

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