Depression - Burnout

Statistiken belegen, dass wir im Zeitalter der psychischen Störungen leben. Viele Gründe können zu seelischen Störungen führen. Einige davon sind mit Sicherheit auch auf veränderte Anforderungen in der Arbeitswelt und des Privatlebens zurückzuführen. Immer mehr Menschen wohnen alleine und haben viel Zeit über ihre Probleme zu grübeln. Zukunftsängste, Überforderung, und Druck bei der Arbeit können zur Erschöpfungsdepression führen. Auch der steigenden Wohlstand kann zu psychischen Problemen führen .Viele Gegebenheiten werden nicht mehr als Glück erfahren sondern als selbstverständlich hingenommen, dadurch können Lustlosigkeit und Resignation entstehen. Es gibt aber auch Formen der psychischen Störungen die unabhängig von Arbeits- und Privatleben entstehen.

Hinweis:

Der Inhalt dieses Blogs dient lediglich der Information und dem Erfahrungsaustausch. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt auch keinen Gang zum Arzt oder Psychologen.

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Depressionen durch Grübeln

Depressionen – denkst Du noch oder grübelst Du schon? 


Grübeln stoppen
Depression durch Grübeln
Oft kommen depressiv Erkrankte aus ihrem Gedankenkarussell nicht mehr raus. Ganz schnell rutscht man von anfänglichen Gedanken ins ständige Grübeln und dadurch in eine gedankliche Selbstzerfleischung. Doch was bringt uns das Grübeln? Bringt es Lösungen für unsere Probleme? Tut es uns gut? Bekommen wir dadurch positive Gefühle? Meist wird unsere Zustand durch das Grübeln nur noch schlechter weil wir uns viel zu viel mit uns selbst beschäftigen. Um den Grübelzustand zu beenden müssen wir uns erst mal bewusst sein ob wir grübeln d.h. unsere Aufmerksamkeit in erster Linie auf uns selbst fokussieren oder wir uns Gedanken zu einem Thema machen. Wenn wir bereits am Grübeln sind, kann man mit verschiedenen Übungen gegensteuern und so versuchen aus dem Teufelskreis herauszutreten.
 

 

 

Tipps gegen das Grübeln


  • Als erstes ist es wichtig die Aufmerksamkeit von sich weg zu lenken. Um dies zu erreichen, konzentrieren wir uns auf äußere Eindrücke wie beispielsweise Geräusche, Gerüche, Gegenstände, Pflanzen, Natur. Am besten ist es hierbei einen Spaziergang zu unternehmen und die Eindrücke auf sich wirken zu lassen und vor allem auf Details zu achten. Zum Beispiel kann man hierbei auf Formen in der Natur achten (Bäume Pflanzen), Geräusche wie Vogelgezwitscher, Gerüche, Windrauschen etc.. Alles was unsere Aufmerksamkeit von uns und unseren Gedanken weg lenkt ist hilfreich.

  • Belastende Gedanken kann man gedanklich an einen Heißluftballon hängen und langsam davonfliegen lassen.

  • Negative Gedanken bewusst nicht aufkommen lassen bzw. ihnen (wenn sie schon da sind) nicht so viel Aufmerksamkeit schenken. Versuchen die negativen Gedanken vorbeiziehen zu lassen und seinen Fokus auf etwas andere zu richten.

  • Grübeltagebuch führen. Während eines gewissen festgelegten Zeitraumes (maximal 30 Minuten) Gedanken aufschreiben und sich mit den Problemen beschäftigen und die restliche Zeit des Tages die Gedanken nicht zulassen. Wenn Sie dennoch kommen, dann sollte man versuchen, sie durch die oben genannten Punkte zu neutralisieren.


Auch wenn das meiste in einer depressiven Phase nicht wirklich hilfreich ist, so kann man mittels vorgenannter Übungen einer depressiven Phase vorbeugen indem man das Grübeln im Vorfeld stoppt. Wenn uns das immer öfter gelingt, kann sich das positiv auf unseren Gemütszustand auswirken und depressive Phasen immer weniger werden lassen.