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Sonntagsdepression |
Viele Menschen fühlen sich gerade an Sonntagen lustlos, müde und depressiv. Die Betroffenen sind oft Menschen mit höherem Bildungsstand die in erster Linie mit dem Kopf arbeiten. Grund für die Sonntagsdepression ist vor allem die fehlende Bestätigung durch die Arbeit und die Unfähigkeit seine Freizeit sinnvoll zu gestalten. Während des Wochenendes haben die Betroffenen oft sehr viel Zeit über sich und Ihre Arbeit nachzudenken und verfallen dabei oft ins Grübeln. Die Angst was am Montag wieder auf sie zukommt kann sehr auf die Stimmung drücken und unfähig machen die Freizeit zu genießen. Dieses Phänomen tritt in Urlaubszeiten noch verstärkter auf und wird "Leisure Sickness" (Freizeitkrankheit) genannt. Die Angst vorm Entspannen und Loslassen kann unterschiedliche körperliche Beschwerden hervorrufen.
Symptome "Leisure Sickness" und Sonntagsdepression:
- Kopfschmerzen
- Schlafstörungen
- Depressionen
- Magen-Darm-Probleme
- Nervosität
- geschwächtes Immunsystem
Um der Sonntagsdepression oder der "Leisure Sickness“ (Freizeitkrankheit) entgegenzuwirken sollte man sich in erster Linie ablenken. Sport und Spaziergänge können dabei sehr hilfreich sein und die Ausschüttung von Glückshormonen in Gang bringen. Unter keinen Umständen sollte man sich mit der Arbeit beschäftigen, da dies den Zustand letztendlich nur verschlimmern würde. Ein Treffen mit Freunden, Kinobesuche ein Theater oder Schwimmbadbesuch können dazu beitragen die Sonntagsdepression zu einem „Sonntagsgenuss“ umzuwandeln. In erster Linie gilt es wieder zu lernen seine Freizeit sinnvoll und mit Genuss zu gestalten und die innere Leere zu füllen.
Quelle:
rp-online
Studie Uni Hamburg